Anne Frank 3

SJ 14/15

Zweitägiges Training zu Peer Guides der Anne- Frank-ausstellung hat sich gelohnt

 

Mit der Anwendung der Peer Education im Rahmen der Anne-Frank-Ausstellungsprojekte schenken wir Jugendlichen Vertrauen. Vor Ort werden zwischen 15 und 30 Jugendliche in einem zweitägigen Training zu Ausstellungsbegleiterinnen und -begleitern - sog. Peer Guides - ausgebildet. Das Konzept bietet den Jugendlichen ein hohes Maß an Partizipation. Gemeinsam mit den besuchenden Schulklassen erarbeiten die Peer Guides den Ausstellungsinhalt. In der Ausbildung erhalten sie Methodenkompetenzen, die vor allem auf Interaktivität, Diskussionsvielfalt und ein eigenes Erfahren der Ausstellung ausgelegt sind.

Gegenseitige Wertschätzung und gleichberechtigtes Lernen

De Ausstellung ist für Jugendliche Anlass zum kritischen Nachdenken und zum Austausch über Diskriminierung, Gesellschaft und Politik. Dadurch lernen alle Beteiligten von- und miteinander - und stärken ihre sozialen und fachlichen Kompetenzen. Der Ansatz der Peer Education bietet den Jugendlichen entweder einen niedrigschwelligen Einstieg oder eine Vertiefung durch den Austausch von vielfältigen Ideen und Meinungen. Dafür schaffen wir eine Lern- und Diskussionsebene, die auf gegenseitiger Wertschätzung und gleichberechtigtem Lernen beruht.

In unserer 15jährigen Erfahrung hat sich gezeigt, dass Jugendliche unabhängig von Herkunft, Sozialisation und Vorwissen bereit sind, die verantwortungsvolle Aufgabe der Peer Guides zu übernehmen. Es ist ihnen wichtig, sich an der Erinnerung an den Holocaust, an Anne Frank und an aktuellen Debatten zu Rechtsextremismus, Antisemitismus und Menschenrechten zu beteiligen. Durch die Mitwirkung in den Anne Frank-Ausstellungsprojekten werden die Jugendlichen für die Auseinandersetzung mit diesen Themen sensibilisiert, in gesellschaftlich relevanten Kompetenzen gefördert und in ihrer Selbstwirksamkeit bestärkt.

Für viele Jugendliche ist die Tätigkeit als Peer Guide mit der Erfahrung verbunden, dass sie sich ganz persönlich aktiv einbringen und für die Gesellschaft engagieren können. Ab Montag, den 10.11.14, können sich die Besucher der Ausstellung sicherlich vom Ausbildungserfolg überzeugen.

Über 90% der Jugendlichen möchten sich nach einem Wanderausstellungsprojekt auch weiterhin für die Gesellschaft engagieren.

Es berät Sie gern:

Larissa Bothe
Wanderausstellungen
Tel.: 030/2888656-27
bothe(at)annefrank.de

 

Kunstausstellung beeinträchtigter Menschen bewegte zahlreiche Besucher

aus: Rhein Zeitung online ,11.3.19.pdf

Infos zur Ausstellung " Was is(s)t die Welt"

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Schülerinnen und Schüler,

wissen Sie eigentlich, dass eine Familie im Tschad wöchentlich nur einen Euro für Nahrungsmittel zur Verfügung hat? Im Vergleich dazu gibt eine deutsche Familie jede Woche rund 330 Euro für Lebensmittel aus.

Die Fotoausstellung „Was is(s)t die Welt?“ greift dieses Thema auf und spannt einen weiten Bogen über die ganze Welt. Sie ist vom 28.11.2018 bis zum 14.12.2018 an der Alice Salomon Schule in Linz, Am Gestade 9 zu sehen.

Die Ausstellung ist eröffnet ...

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Die Hoga-Oberstufe führte die Museumsrallye durch und tauschte sich interessiert über das Thema aus.

 

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Kunstausstellung Lisa Blum (Schülerin der Fachschule für Heilerziehungspflege)

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