Ein Ideenwettbewerb der HBFS

Aufgabe der Lehrkräfte der Alice-Salomon-Schule ist es die Lernenden auf die Anforderungen und Erwartungen in der Lebens- und Berufswelt vorbereiten. Vor allem im Erziehungs- und Bildungsauftrag der Lehrpläne soll der Unterricht zur aktiven Teilnahme am gesellschaftlichen und pädagogischen Diskurs befähigen.

Dies ist gerade aufgrund der steigenden Komplexität beruflicher Aufgaben nur anhand weitestgehend authentischer Lernsituationen und -arrangements, die der Lebens- und Erfahrungs- sowie Berufswelt der Lernenden entspringen, möglich. Als Grundlage für die Konzeption von handlungsorientierten Ausbildungsaufgaben bietet sich das Modell der vollständigen Handlung an. Nach diesem Modell konstruierte Lern- und Arbeitsaufgaben fördern bei den Auszubildenden die Fähigkeit, selbstständig, selbstkritisch und verantwortlich die im Betrieb oder Institution anfallenden Arbeitsaufträge zu erledigen.

Das unten aufgeführte Beispiel zeigt ein Lernarrangement im Unterrichtsfach Pädagogik der Höheren Fachschule Sozialassistenz im ersten Ausbildungsjahr.

Das Lernarrangement wurde in Form eines Workshops ausgeführt, in der die Lernenden an einem Ideenwettbewerb ein Modell zu einem frei ausgewählten pädagogischen Konzept gestalten haben. Es verbindet unter anderem das didaktische Prinzip der Praxisnähe: Theoretische und abstrakte Inhalte der „Pädagogischen Konzepte“ werden in einem Praxisbezug gestellt und in einem Modell umgesetzt. Ein weiteres didaktisches Prinzip stellt die Anschauung dar: durch die Vermittlung konkreter Vorstellungen prägt sich der Lernstoff besser ein. Die Gestaltung der Modelle erwies sich als voller Erfolg.

 HBFS Ideenwettbewerb

Das pädagogische Konzept nach Emmi Pickler

 

Bild und Text: Anne Gasper